Am nächsten Morgen lag noch kühler Nebel zwischen den Fichten, als Friedrich die Pferdekutsche vor seinem Bauernhaus bereitstellte.
Der Oberlehrer war früh gekommen.
Er trug seinen dunklen Mantel, den Hut und unter dem Arm eine feste Ledermappe.
„Darin sind doch hoffentlich keine Schulaufgaben“, sagte Friedrich und deutete auf die Mappe.
Johannes Keller lächelte.
„Nur einige Notizen. Ich möchte nichts Wichtiges vergessen.“
Friedrich schüttelte belustigt den Kopf.
„Max wird Ihnen schon sagen, was wichtig ist.“
Dann nahm er die Zügel auf.
Die Kutsche setzte sich knarrend in Bewegung und rollte auf den Waldweg hinaus.
